Sophokles-Drama vermeintlich modern

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Jasper Brandis und Martin Kreidt inszenieren „König Ödipus“ am Theater Pforzheim

Gleich zweier Regisseure bedurfte es, um die im 5. vorchristlichen Jahrhundert von Sophokles geschriebene Tragödie „König Ödipus“ in unsere Zeit zu transportieren und sie in einer vermeintlich modernen Inszenierung im Theater Pforzheim vorzustellen.

Der im Hintergrund zu sehende „Laien-Sprechchor“ aus insgesamt 14 Senioren aus der Stadt Pforzheim und der Umgebung spielt eine wichtige Rolle in der Inszenierung.

Der im Hintergrund zu sehende „Laien-Sprechchor“ aus insgesamt 14 Senioren aus der Stadt Pforzheim und der Umgebung spielt eine wichtige Rolle in der Inszenierung. Foto: privat

Pforzheim. Wenn man den Zuschauerraum betritt, sieht man eine schwarze, auf den Seiten mit Scheinwerfer-Batterien bestückte Guckkastenbühne mit drei hohen, roten Wänden im Hintergrund, dazu Stühle und im Vordergrund ein viereckiges, rotes Podest. Zu Beginn der knapp eineinhalbstündigen, pausenlosen Vorstellung erhebt sich ein Herr in der ersten Reihe und sagt: „Würden Sie sich bitte erheben.“ Erstaunlicherweise kommen die Theaterbesucher seiner Bitte nach.

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