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Die Mischung macht’s: „König des schwäbischen Kabaretts“ begeistert fast 800 Besucher im ausverkauften Mühlehof-Saal
Wenn man seine Werte so hoch hängt wie wir, kommt man irgendwann nicht mehr dran: Die moralischen Messlatten und allzu menschlichen Maßstäbe, die im Alltag gerne nach Belieben verschoben werden, sind für Christoph Sonntag die Quelle, aus der er seine absurden Momentaufnahmen speist. Comedy oder Kabarett? Den beinahe 800 Besuchern, die den Auftritt in Mühlacker begeistert feiern, ist das herzlich egal.
Schwäbisches Kabarett vor der Kulisse des Neuen Schlosses: Christoph Sonntag beschert dem Mühlehof einen der selten gewordenen Festtage. Foto: Fotomoment
Mühlacker. Einst, in seinen Anfangszeiten, trat der gebürtige Waiblinger und Wahl-Stuttgarter im Dürrmenzer „Theater in der Kanne“ vor überschaubarer Kulisse auf, heute füllt er mühelos den Gottlob-Frick-Saal des Mühlehofs, der nur noch selten solche Feiertage erlebt. „Alte Zeiten/Neue Zeiten“ – das Programm, mit dem der „König des schwäbischen Kabaretts“ endgültig durch die Decke schoss, ist Programm in eigener Sache. Vorbei die Zeiten, da ein Christoph Sonntag als Geheimtipp für Freunde gepflegter Schwaben-Satire galt. Dank geballter Fernseh- und Rundfunk-Präsenz ist er mindestens im Ländle längst zum Star geworden.
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