Sonderführung zum Brauchtumsgebäck
Archiv
Maulbronn (pm). „Mariä Lichtmess“ ist ein alter kirchlicher Feiertag. Traditionell steht er am 2. Februar im Kalender, doch seine Bedeutung ist heute fast ganz verloren gegangen. Eine Sonderführung am Sonntag, 5. Februar, im Unesco-Denkmal Kloster Maulbronn erinnert an den Festtag und an andere Bräuche im Kirchenjahr, die einst den Alltag prägten. Eigentlich ist der Tag der „Darstellung des Herrn“ gewidmet: Die biblische Erzählung im Lukasevangelium berichtet von der Präsentation des Jesusknaben im Tempel vor Simeon und der Prophetin Hanna, die erkennen, dass Jesus kein gewöhnliches Kind ist und ihn als den Erlöser Israels preisen.
Am Sonntag führt Angelika Braun ihre Gäste durch die Bereiche der klösterlichen Wirtschaft im Klosterhof. Anschließend geht es in die Klausur des Klosters, den Bereich, den einst nur die Mönche betreten durften. Dabei geht es auch um Traditionen und Bräuche im Kirchenjahr – und zum Abschluss kann bei einer Kaffeerunde im gemütlichen Eselsstall Backwerk mit Geschichte probiert werden. Beispielsweise der Bohnenkuchen, den es traditionell zu Dreikönig gab, oder Fastenbrezeln, die schon auf die bald beginnende Fastenzeit nach Aschermittwoch hinweisen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen