Solidarität beeindruckt Landwirt
Archiv
Illingen. Einen Tag nach dem Großbrand auf dem Bergweg-Hof bei Illingen steht die Familie Rommler noch immer unter Schock. Für ihn, als „Landwirt mit Leib und Seele“, sagt Albrecht Rommler, sei der Großbrand mit das Schlimmste, was ihm passieren könne. Ein Dutzend Tiere – nach der endgültigen Schadensbilanz handelt es sich um acht Kälber und vier Schweine – sind in den Flammen umgekommen. Bei der Brandursache gehen die Ermittler davon aus, dass sich das Heu durch eine chemische Reaktion erhitzte und anschließend selbst entzündete. Polizeisprecher Frank Otruba: „Nach den bisherigen Ermittlungen wird Fremdeinwirkung ausgeschlossen.“ Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 100000 Euro. Die genaue Höhe wird noch von der Versicherung ermittelt.
Feuer auf dem Bergweg-Hof: Am Tag danach zeigt sich das ganze Ausmaß der Schäden.
Wie berichtet, wurde am Mittwoch auf dem Aussiedlerhof am Illinger Ortsausgang in Richtung Schützingen ein Trakt, der als Stall und als Scheune diente, durch das Feuer vollständig zerstört. Die Ursache war zunächst unklar, am gestrigen Donnerstag erwartete Albrecht Rommler die Brandermittlungsexperten der Polizei und die Vertreter der Versicherung. Indes war bereits während der Löscharbeiten vermutet worden, das Feuer könnte im Heulager ausgebrochen sein.Heu ist in diesem Jahr besondersknapp und besonders teuerWas den Landwirt tief bewegt, sind die vielen Zeichen der Hilfsbereitschaft. Seine Berufskollegen aus dem Ort, aber auch andere Illinger hätten ihm spontan ihre Unterstützung angeboten, freut sich Rommler: „Auf diesem Weg möchte ich mich für die große Solidarität der Menschen bedanken.“ So sind die geretteten Schweine bis auf Weiteres auf einem anderen Hof in Illingen untergebracht.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen