Skifahrer in den Startlöchern

Archiv

Liftbetreiber im Nordschwarzwald schalten die Lifte wieder ein – Skiclubs machen Aufahrten lieber ins Hochgebirge

Der Blick aus dem Fenster schweift zwar über weiß bedeckte Dächer, doch der Schein trügt ein wenig. Auf den Höhen des Nordschwarzwaldes reicht die Schneedecke noch nicht überall zum Skifahren. Einige Lifte aber sind in Betrieb. Tagestouristen aus dem Raum Mühlacker spielen eine wichtige Rolle.

Strahlend blauer Himmel, viel Schnee und gut präpariert. So mögen die Skifans die Piste am Eulenloch in Schömberg am liebsten. Foto: privat

Strahlend blauer Himmel, viel Schnee und gut präpariert. So mögen die Skifans die Piste am Eulenloch in Schömberg am liebsten. Foto: privat

Enzkreis. „Unser Einzugsgebiet reicht sogar bis nach Heilbronn“, sagt Alex Faas, der die Skilifte am Eulenloch in Schömberg betreibt. Er begrüßt häufig Gäste aus Pforzheim und dem Enzkreis. „Gerade bei den Saisonkarten sehen wir ja, wohin wir sie verschicken. Da ist der Raum Mühlacker schon stark vertreten.“ Als Faas gestern vor die Tür trat, stapfte er jedoch nur durch eine fünf Zentimeter dünne Schneedecke. Zu wenig, um die Lifte einzuschalten, der war in diesem Winter an bisher sieben Tagen in Betrieb. „Rund 15 Zentimeter brauchen wir da schon“, sagt Faas. Auch auf den Schömberger Loipen geht derzeit nichts. „Da ist keine gespurt“, teilt Daniel Schabach von der Touristeninformation im Rathaus mit. Die Hengstbergloipe bei Schömberg ist 9,5 Kilometer lang, es können aber auch kürzere Runden gefahren werden.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen