Skepsis in Sachen Metrobus-Vision
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Landrat Röckinger will trotzdem beim Land nach Förderung fragen
Enzkreis. Verbunden mit viel Skepsis haben die Mitglieder des Enzkreis-Verkehrsausschusses die Präsentation des vorläufigen Metrobuskonzepts in Pforzheim und dem Kreis aufgenommen. Wie intensiv die Stadt an der Umsetzung des Konzepts interessiert sein könnte, war eine der zentralen Fragen, verbunden mit dem Vorwurf, dass es doch an der Stadt gelegen habe, dass ein Stadtbahn-Konzept Ittersbach-Pforzheim nie aus dem frühen Planungsstadium herausgekommen sei.
Wenn Pforzheim nicht bereit sei, seinen Part zu spielen, dann sollte man im Enzkreis das Thema auch nicht so hoch ansiedeln, meinte etwa CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Bächle. Er sprach damit zuvorderst die in der Stadt erforderlichen Busspuren an, „denn ein Metrobus, der im Stau steht, bringt keinen Vorteil“. Des Weiteren stellte er in Frage, ob die fürs erste geschätzten Kosten von mindestens 13 Millionen Euro gerechtfertigt seien. Der CDU-Kreisrat und langjährige Landtagsabgeordnete Winfried Scheuermann wollte wiederum hochgesteckte Erwartungen hinsichtlich Fördergeldern vom Land dämpfen, denn dieses stehe noch bei vielen anderen Nahverkehrsprojekten schon länger in der finanziellen Verpflichtung. Scheuermann warf ein, dass man für eine durchgängige Busanbindung des Heckengäus in den Kreis Böblingen wegen einigen Hunderttausend Euro herummache, während man für den Metrobus mit vielen Millionen jonglieren wolle.
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