Sittenstrolch mit wilder Geschichte
Archiv
Afrikaner hat Studentin angeblich nicht sexuell bedrängt – Anmache als selbstloses Hilfsangebot
Pforzheim. Am 30. Juli 2019 soll der Angeklagte sein Opfer erst im Zug zwischen Stuttgart und Pforzheim, dann zur Sankt-Georgen-Straße verfolgt und sexuell bedrängt haben. Mit einer kruden Geschichte um falsch verstandene Hilfe, die der 24-jährige Afrikaner gestern vor der Auswärtigen Großen Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe in Pforzheim präsentierte, um den Vorwurf der versuchten Vergewaltigung zu entkräften, hat er sich mehr reingeritten als rausgewunden.
Der Asylbewerber, der zum Tatzeitpunkt in Vaihingen/Enz lebte, soll sein Opfer bereits im Zug, der in Stuttgart um 0.16 Uhr Richtung Pforzheim losfuhr, massiv belästigt, sich im leeren Wagen dicht neben die junge Frau gesetzt und ihr ein Gespräch aufgedrängt haben, indem er ihr eröffnete, dass er nun nach zwei Tagen der Obdachlosigkeit gedenke, bei ihr zu nächtigen. Vom Hauptbahnhof Pforzheim sei er laut Anklage der Austausch-Studentin nachgegangen, bevor er sie schließlich an die Wand eines Mehrfamilienhauses gepresst und ihr in den Schritt gegriffen habe. Glück für die Mexikanerin: Der Angreifer hatte sich einen Platz ausgerechnet unter der Erdgeschoss-Wohnung gesucht, in dem die Mieterin bei geöffnetem Fenster von der Absichtserklärung „I want to fuck you“ aus dem Halbschlaf gerissen wurde. Mieterin, ihr Bekannter und ein fulminanter Schrei schlugen den mutmaßlichen Sittenstrolch in die Flucht.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen