Sita-Pläne: Stadt geht von Anhörung aus

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Knittlingen (fi). Wie berichtet, wecken die Pläne des Entsorgungs- und Recyclingunternehmens Sita für eine Erweiterung des Standorts Besorgnis in der Bevölkerung. Bislang nur zwischengelagerte gefährliche Abfälle sollen vor Ort zu Ersatzbrennstoffen weiter verarbeitet werden.

120 Anwohner des nahen Neubaugebietes „Am Römerweg“ befürchten durch die geplanten Maßnahmen negative Auswirkungen auf ihr Wohnumfeld und machen auf einer Unterschriftenliste ihren Widerstand deutlich. Die Aktion ist im Rathaus bekannt. „Was hat die Verwaltung bislang unternommen?“, fragte Mitinitiator Rüdiger Curth in der jüngsten Gemeinderatssitzung an die Adresse der Verwaltung. „Das Regierungspräsidium Karlsruhe muss diese Betriebserweiterung genehmigen“, teilte dazu Bürgermeister Heinz-Peter Hopp mit. Die Verwaltung habe die Behörde angeschrieben und die Zusicherung verlangt, dass, im Falle einer Genehmigung die geplante Produktion in keiner Weise zu Belästigungen für die Bewohner führe oder sich in irgendeiner Form nachteilig auf das Neubaugebiet auswirke. Er ist sicher: „Bei der großen Zahl der Unterschriften wird eine Anhörung stattfinden.“

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