Sinkende Menge an Biomüll löst Nachfragen aus
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CDU-Fraktion im Kreistag fordert eine Ursachenforschung
Enzkreis (pm). „Auffällig“ nennt in einer Mitteilung vom Donnerstag die CDU-Kreistagsfraktion das Abschneiden des Enzkreises in der neuen Abfallbilanz des Landes, was die Menge an Haus- und Biomüll angeht. Beim Biomüll habe der Enzkreis 1996 noch 30 Kilogramm pro Einwohner gesammelt, 2013 nur noch 19 Kilo. Die Daten der anderen Landkreise in der Region Nordschwarzwald fielen dagegen positiver aus. Im Kreis Calw sei die Menge von 69 auf 77, im Kreis Freudenstadt von 79 auf 95 Kilo gestiegen, im Landesdurchschnitt von 34 auf 45 Kilo, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion. Möglicherweise lande immer noch zu viel Biogut in den schwarzen Gefäßen. Denn beim Hausmüllaufkommen je Einwohner habe der Enzkreis deutlich höhere Werte als Calw und Freudenstadt.
Beim Hausmüll 2013 waren es 115 (2012: 119) Kilogramm pro Einwohner im Enzkreis, in Calw 67 (unverändert), in Freudenstadt 50 (2012: 52). Der Landesdurchschnitt lag bei 123 (2012: 125) Kilo pro Kopf, zitiert die CDU-Kreistagsfraktion Daten des Landes.
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