Sessel als „Waffe“ gegen Polizeibeamte eingesetzt

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34-Jähriger wegen Widerstands zu Bewährungsstrafe verurteilt

Maulbronn (ra). Zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird, hat das Amtsgericht gestern einen 34-jährigen Arbeiter verurteilt, der sich heftig dagegen gewehrt, von der Polizei in Gewahrsam genommen zu werden und dabei eine Beamtin leicht verletzt hatte. Zudem wurde dem Angeklagten auferlegt, an die Aidshilfe 800 Euro zu zahlen.

„Unser Bruder droht, er will das Haus anzünden und sich umbringen“: Was die Schwestern des Angeklagten am 11. Oktober der Polizei mitteilten, klang dramatisch. Schließlich hatte jener zuvor schon einen fahrbaren Untersatz der Familie in Brand gesetzt. Die Streifenbeamten, die sich auf den Weg zur Wohnung gemacht hatten, stießen auf einen wild umherfuchtelnden Angeklagten, über den die Schwestern berichteten, er beabsichtige sich den „goldenen Schuss“ zu setzen, und in dessen mit einem Holzofen beheizten Zimmer diverse Spraydosen herumlagen.

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