Servicewüsten

Archiv

Dienstleister sparen zuerst in der Provinz – und schuld sind die Kunden

Servicewüsten

Der Umgang der Dienstleistungsbranche mit der vermeintlichen Provinz bereitet nicht nur im Mühlacker Stadtteil Mühlhausen Kopfzerbrechen. Exemplarisch steht das Dörfchen im Enztal für den Ausverkauf bei der Infrastruktur, weil nicht nur die Tante-Emma-Läden schließen, sondern auch die Banken und andere Serviceunternehmen wie die Post den kleineren Gemeinden den Rücken kehren. Einen wirklichen Ersatz, den vor allem ältere Einwohner ohne eigenes Auto für ihre Besorgungen bräuchten, gibt es nicht. Dabei liegt Mühlhausen nicht hinterm Mond, sondern erfreut sich in einer wirtschaftlich florierenden Region zwischen Stuttgart und Karlsruhe als Wohnort größter Beliebtheit. Davon, dass, wie in anderen Regionen der Republik, kleine Ortschaften und Gemeinden mangels Einwohnern „ausbluten“ und nur deshalb immer weniger geboten wäre, kann hierzulande keine Rede sein.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen