Serenade fasziniert Publikum in Illingen

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Posaunenchor, Kirchenchor und Ehepaar Knodel gestalten in der voll besetzten Kelter ein anspruchsvolles Programm

In einer bis auf den letzten Platz besetzten Kelter haben bei der zehnten Sommerserenade in Illingen der Posaunenchor Illingen/Ötisheim, der evangelischen Kirchenchor und das Ehepaar Knodel das Publikum unterhalten.

Serenade fasziniert Publikum in Illingen

Kein Platz mehr frei: Die Sommerserenade in der Kelter stößt auf großes Interesse. Foto: Pfisterer

Illingen. Sogar vor der Tür lauschten weitere Zuhörer, als der Posaunenchor mit dem Stück „Intrada – Vivace“ von Georg Philipp Telemann begann. Den Besuchern würden „musikalische Leckerbissen“ geboten, versprach Pfarrer Wolfgang Schlecht bei seiner Begrüßung. Dabei zitierte er Martin Luther, der die „Musik als größte Gottesgabe“ bezeichnete, bevor mit „Die beste Zeit im Jahr ist mein“ das erste der „Lieder aus der Zeit der Reformation“ vom Kirchenchor angestimmt wurde. Den Text verfasste der Reformator selbst, vertont wurde er später mit drei verschiedenen Melodien, die der 25-köpfige Kirchenchor unter Leitung von Siegfried Mangold im Lauf des Abends vortrug. Mit „Innsbruck, ich muss dich lassen“ sang der Chor ein Abschiedslied aus vorreformatorischer Zeit. Heinrich Isaac, der offiziell nicht in kirchlichen Kreisen tätig war, sondern in Diensten von Kaiser Maximilian stand, habe es wohl Ende des 15. Jahrhunderts verfasst, wie Dirigent Mangold erläuterte.

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