Sender: SWR-Chef macht keine Zugeständnisse
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Oberbürgermeister Schneider trifft sich mit Intendant Boudgoust – Jährliche Unterhaltungskosten werden noch höher angesetzt
Mühlacker/Stuttgart. In einem Gespräch mit Intendant Peter Boudgoust in der Stuttgarter SWR-Zentrale hat Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider die Möglichkeiten ausgelotet, eventuell mit Hilfe von Fördermitteln aus der Denkmalstiftung des Landes den großen Sendermast als Wahrzeichen der Stadt zu erhalten. Diese Hoffnung hatte sich aus einer Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums ergeben, in der die besondere Bedeutung der landeseigenen und kommunalen Kulturdenkmale betont worden war.
Geldfrage? Der SWR als Eigentümer der Senderanlage argumentiert im Streit um einen möglichen Abriss des großen Masts mit den hohen Unterhaltungskosten. Foto: Huber
Wie berichtet, hatte Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf eine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Professor Dr. Erik Schweickert die „besondere, über die Pflichten sonstiger Denkmaleigentümer hinausgehende Erhaltungspflicht“ unterstrichen, und weil es sich beim Südwestrundfunk als Eigentümer der Senderanlage um eine öffentlich-rechtliche Anstalt handelt, nährte diese Aussage von höchster Stelle die Zuversicht, den Sendermast als anerkanntes Kulturdenkmal zu erhalten. „Als Rundfunkanstalt des Landes sollte auch für den SWR die von der Ministerin hervorgehobene besondere denkmalschutzrechtliche Erhaltungspflicht gelten“, hatten die Landtagsabgeordneten Schweickert und Stefanie Seemann (Grüne) in einer Mitteilung deutlich gemacht.
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