Seminaristen haken kritisch nach
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Schüler aus Maulbronn und Blaubeuren konfrontieren die Kirchenleitung im Reformationsjahr mit ihren modernen Thesen
Die Erwartungen sind groß, als die Schüler der Evangelischen Seminare aus Maulbronn und Blaubeuren den Hörsaal des Hospitalhofs in Stuttgart betreten. Wie berichtet, hatten sie mit ihrer Idee zu einem neuen, modernen Thesenanschlag im Jahr des Reformationsjubiläums den landeskirchlichen Ideenwettbewerb „Kirche macht was“ gewonnen.
Junge Christen wie die Maulbronner Seminaristinnen Dorothee Vogel und Melissa Fahrion (in Rot) debattieren mit den Kirchenoberen. Foto: Gonzalez
Stuttgart. Die Seminaristen stellten insgesamt 17 Thesen auf und schlugen diese symbolisch an das Tor der Klosterkirche Maulbronn an. Nun war der Zeitpunkt gekommen, die Anregungen und Forderungen mit hochrangigen Vertretern der Landeskirche zu debattieren. Landesbischof Frank Otfried July und weitere Führungspersönlichkeiten hatten sich bereiterklärt, sich der Diskussion mit den jungen Kirchenmitgliedern zu stellen – und bereits im ersten Themenblock wurde über eine der brisantesten Thesen der Seminaristen debattiert: die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare und die Frage, ob sie gemeinsam in Pfarrhäusern leben dürfen.
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