Seminar zu Anton Bruckners Sinfonien

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Mühlacker (pm). Im Rahmen der Morgenakademie der Mühlacker Volkshochschule beleuchtet Wolfhard Bickel, früherer Musiklehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium, die Sinfonien Anton Bruckners. Das Seminar umfasst drei Vormittage – jeweils montags von 10 bis 11.30 Uhr am 23. Oktober, 13. November und 4. Dezember.

Mit der Aufführung seiner 1. Sinfonie errang Bruckner in den Augen des gefürchteten Musikkritikers Eduard Hanslick einen ersten Erfolg. Bruckners Zuwendung zum Werk Richard Wagners brachte ihm jedoch dessen tiefe Abneigung und Feindschaft ein. Die Aufführung der 3. Sinfonie geriet zum größten Misserfolg, die 4. wurde von der Öffentlichkeit mit gewissem Wohlwollen aufgenommen. Die 5. und 6. wurden erst Jahre nach ihrer Komposition aufgeführt. Erst mit der Aufführung seiner 7. Sinfonie konnte Bruckner einen großen Erfolg feiern. Der Komponist war nicht nur durch die Angriffe der Musikkritik verunsichert. Unsicherheit war Teil seines Wesens. So gab er Partituren seiner Sinfonien an Schüler weiter und bat um „Überarbeitung“. Deren Eingriffe verfälschten diese Werke. Heute zählt Bruckner zu den bedeutendsten Sinfonikern. Im Seminar wird multimedial gestützt dem Wesen der Brucknerschen Sinfonik nachgespürt. Hörbeispiele, Partiturausschnitte, Videosequenzen und Textpassagen geben Einblick in das Werk des genialen Meisters. Anmeldung und weitere Informationen bei der Volkshochschule, Telefon 07041/876300.

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