Selbst den „Heini“ spielen lernen
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Pforzheim/Enzkreis (pol). Seit vielen Jahren zieht Heini, eine Puppenfigur, durch die Kindergärten der Region und macht die Kinder in den Kindergärten stark gegen Gewalt aller Art. Geschaffen wurde Heini von dem gelernten und studierten Kriminalbeamten und Kriminologen Rüdiger Schilling. Dieser hat vor 16 Jahren die Figur „Heini“ kreiert, die es auf exzellente Weise versteht, Kindern die Risiken plausibel zu machen. Heini lässt sich bei seinen Besuchen in den Kindergärten das richtige Verhalten in verschiedenen, kritischen Situationen durch die Kinder erklären. Ein Elternabend ist Teil des Konzeptes. Gespielt wurde Heini bisher durch geschulte Präventionsbeamte der Polizei.
Durch neue Prioritäten in der Kriminalprävention seien nun die Mittel für dieses Konzept in neue Projekte, beispielsweise die Jugend- und Einbruchskriminalität, umgelagert worden, wie Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (Grüne) mitteilt. Daher könne Heini nicht mehr angeboten werden. Eine Lücke, die bei den Kindergärten nur schwer zu schließen sei. Genau hier setzt nun die Idee der Grünen-Abgeordneten und des Kriminologen Rüdiger an, da beiden das Projekt, die Kinder und ihre Heimatregion am Herzen liegen: Ab Beginn des kommenden Jahres wird Schilling interessierte Erzieherinnen und Erzieher der Kindergärten im Enzkreis und Pforzheim schulen, dass diese fortan selbst „den Heini“ spielen können. „Als Mutter von fünf mittlerweile erwachsenen Kindern weiß ich nur zu gut, wie wichtig ein solches Angebot ist. Deshalb bin ich froh, gemeinsam mit Rüdiger Schilling einen Weg für die Weiterführung gefunden zu haben“, erläutert die Enzkreis_Abgeordnete ihre Motivation.
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