„Sein Pullover roch nach Benzin“
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25-Jähriger steht wegen einer Serie von Brandstiftungen vor Gericht. An verschiedenen Tatorten gehen Autos in Flammen auf.
Pforzheim/Enzkreis (weg). Um brennende, oft recht teure Fahrzeuge ging es am Mittwoch in einer Verhandlung vor der Auswärtigen Großen Strafkammer in Pforzheim unter Vorsitzendem Richter Andreas Heidrich. In den Nächten des 26. November und des 1., 2. und 3. Dezember vergangenen Jahres hatte laut Anklage ein 25-Jähriger scheinbar grundlos Autos in Pforzheim und dem Enzkreis „abgefackelt“. Laut eines psychologischen Gutachtens leidet der junge Mann an paranoider Schizophrenie und ist wohl nicht in der Lage, das Unrecht seiner Taten einzusehen. Die Kammer hat deshalb auch über eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus zu entscheiden.
Feuerwehreinsatz nach den Brandstiftungen in Neuenbürg.Archivfoto: Fix
Am Anfang waren es hochpreisige Nobelkutschen, die der Angeklagte angezündet hatte: zwei Porsche im Wert von 85000 und 65000 Euro und ein Mercedes für 35000 Euro, aber es folgten auch kleinere Fahrzeuge, deren Wert zwischen 1000 und 10000 Euro lag. Zumindest in der Novembernacht in Pforzheim. Dort gingen vor allem im Gebiet Maihälden die erwähnten fünf Autos in Flammen auf. Sie brannten restlos aus, wobei in der Nähe stehende Fahrzeuge ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Schäden dort betrugen zwischen 2000 und 1000 Euro.
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