Seen der Mönche sind gefährdet
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Zum Artikel „Mönche waren kluge Wassermeister“ vom 30. Dezember:
Bereits im März 2015 wurde zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen am Hauptwassergraben eine vitale, etwa 150 bis 200 Jahre alte Eiche direkt am Hauptwassergraben am Hohenacker See gefällt. Im September 2015 wurde dann mitten im Wald betoniert und gepflastert. Der Hauptwassergraben wurde allerdings an zwei Stellen blockiert, weil an anderer Stelle ein Bauwerk quer über einen Waldweg gebaut wurde. So wurden der Hohenacker See und der Roßweiher zeitweilig komplett von der Wasserzufuhr abgeriegelt. Speziell die Betonierung und Pflasterung mitten im Wald ergibt auch heute noch keinen Sinn, es sei denn, mit der Maßnahme war nicht vorrangig die Sanierung des Grabensystems beabsichtigt, sondern die Querung des Grabens und damit die Erschließung des Waldes für schwere Forstmaschinen. Wäre die Baumaßnahme fachkundig geleitet und beaufsichtigt worden, so hätte man anschließende Folgekosten durch Korrektur der Bauten sparen können.
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