Sebastian Kienle erlebt eine Lehrstunde

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Tempe/Arizona. Stärker als je zuvor, so schätzte das Fachmagazin „Triathlon“ das Starterfeld des Ironman Arizona in diesem Jahr ein. „Eine Mischung aus Weltklasse-Athleten, die ihre Form nach dem Saisonhöhepunkt beim Ironman auf Hawaii noch nutzen wollten, um bereits Punkte für das Jahr 2012 zu sammeln und nicht minder talentierter Profis, die sich speziell auf dieses Rennen vorbereitet hatten“, so Tri-Mag. Allein bei den Männern standen am Sonntagmorgen um 7 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Zeit) weit mehr als 2000 Teilnehmer am Start, darunter auch Sebastian Kienle, der sonst zwar auf der Halbdistanz (1,9km Schwimmen; 90km Radfahren; 21,1km Laufen) seine Meriten sammelt, doch bei zwei Starts im fränkischen Roth bereits seine Klasse auch auf der klassischen Ironman-Distanz (3,8km; 180km; 42,195km) bewies. Nun also der erste Start des Knittlingers bei einem Langdistanzrennen in Übersee, der für Sebastian Kienle mit einer lehrreichen Lektion enden sollte.

Erschöpft, aber um eine Triathlon-Erfahrung reicher: Sebastian Kienle. Archivfoto: dpa

Erschöpft, aber um eine Triathlon-Erfahrung reicher: Sebastian Kienle. Archivfoto: dpa

Exakt 53:45 Minuten brauchte der Knittlinger für die Schwimmstrecke und ging mit sechs Minuten Rückstand auf die Spitze ins Radrennen, wo er die entscheidenden Fehler machte. „Ein Ironman entscheidet sich auf höchstem Niveau häufig darin, wie man sich ein Rennen einteilen kann. Ebenso wichtig: das Krisenmanagement. Und in beidem erteilte sich Sebastian Kienle selbst eine schmerzhafte Lehrstunde“, kommentierte das Magazin Tritahlon gestern in seiner Internetausgabe.

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