Schweres Jahr für Wengerter
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Absatzrückgang und Fröste verwässern das Weinjahr 2017 – Trendwende ist aber bereits in Sicht
Ein Absatzrückgang hat das Weinjahr 2017 der Zentrale der württembergischen Genossenschafts-Weingärtner (WZG) verwässert. Zudem sorgten Frühjahrsfröste für einen 24-prozentigen Ernteausfall bei den Mitgliedsgenossenschaften und somit für eine „historisch niedrige“ Einlagerungsmenge, so der Vorstandsvorsitzende Dieter Weidmann bei der Vorlage der Jahresbilanz.
Sind nach eigener Einschätzung mit der Weingärtner-Zentralgenossenschaft im laufenden Jahr wieder auf die Erfolgsspur im Weinabsatz durchgestartet – die WZG-Vorstände Bernhard Idler, Dieter Weidmann und Wolfgang Ziegelbauer (v.li.). Foto: Kollros
Möglingen/Enzkreis. Im vergangenen Herbst wurden 15,5 Millionen Liter eingelagert, rund 20 Prozent weniger als im Zehn-Jahres-Durchschnitt. Damit sanken auch die Vorräte in den Tanks auf 27,5 Millionen Liter – nur zweimal in den vergangenen vier Jahrzehnten seien zum Jahresultimo die Vorräte noch niedriger gewesen. Für die Ortsgenossenschaften dürften sich die „dramatischen wirtschaftlichen Schäden“ – hervorgerufen durch die beiden Frostnächte im vorvergangenen April – freilich erst noch auswirken, wenn entsprechend geringere Weingeldzahlungen (2017: 18,3 Millionen Euro) fließen werden.
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