Schwere Vorwürfe gegen Stiefvater

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Angeklagt wegen Missbrauchs

Pforzheim/Enzkreis. Zwischen September 2017 und Januar 2018 hat der Angeklagte aus dem östlichen Enzkreis seine achtjährige Stieftochter mehrfach zum Oralverkehr gezwungen. Das Opfer verriet nichts, die Mutter bemerkte nichts, bis eine Blutspur im Badezimmer sie stutzig machte.

„Ich habe gelebt wie in einem Traum“, beschrieb die Mutter am Mittwoch der Großen Auswärtigen Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe in Pforzheim, wie sie die Ehe mit ihrem Noch-Ehemann erlebt hat. Im Jahr 2015 hatte sie ihren künftigen Mann kennengelernt, die Eltern der beiden hatten das Treffen arrangiert. Die Landsleute mit griechischen Wurzeln, beide hatten gescheiterte Ehen hinter sich, lernten sich kennen und lieben. Bereits 2016 heirateten sie, zogen zusammen, bekamen ein Baby – die Familie war perfekt. Der Vater hatte einen Job, kümmerte sich um die Kinder. Ihre damals achtjährige Tochter aus erster Ehe lebte sich schnell in der neuen Umgebung ein, akzeptierte ihren Stiefvater laut der Mutter rasch. „Es war die Idee meiner Tochter, Papa zu ihm zu sagen“, schilderte sie eine glückliche Ehe.

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