Schwelbrand löst großen Einsatz aus

Archiv

Ötisheimer Hausbesitzer schlägt wegen starker Rauchentwicklung Alarm – 46 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr auf den Beinen

Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückt am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr in die Straße „Im Besenrain“ aus. Bei einem Schwelbrand entsteht ein Sachschaden in Höhe von rund 10000 Euro, Menschen werden nicht verletzt.

34 plus 12: Ein stattliches Aufgebot von freiwilligen Helfern der Feuerwehren aus Ötisheim und Mühlacker sieht sich in Ötisheim an der Straße „Im Besenrain“ mit einem Wohnhausbrand konfrontiert. Die Einsatzkräfte haben die Situation dank ihrer Hightech-Ausrüstung innerhalb von rund 20 Minuten unter Kontrolle. Gegen Mitternacht ist die Mission der Floriansjünger beendet.

34 plus 12: Ein stattliches Aufgebot von freiwilligen Helfern der Feuerwehren aus Ötisheim und Mühlacker sieht sich in Ötisheim an der Straße „Im Besenrain“ mit einem Wohnhausbrand konfrontiert. Die Einsatzkräfte haben die Situation dank ihrer Hightech-Ausrüstung innerhalb von rund 20 Minuten unter Kontrolle. Gegen Mitternacht ist die Mission der Floriansjünger beendet.

Ötisheim. Der Eigentümer des Wohnhauses hatte im ersten Obergeschoss und dem Dachgeschoss am späten Abend eine starke Rauchentwicklung bemerkt und daraufhin einen Notruf abgesetzt. Die Ötisheimer Feuerwehr rückte zunächst mit 20 freiwilligen Helfern aus. Benjamin Kolb, der den Einsatz als stellvertretender Feuerwehrkommandant koordinierte, schickte sechs seiner Männer, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, ins stark verrauchte Haus. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Feuerwehrleute bereits, dass keine Menschen in Gefahr sind. Der Hausbesitzer hatte die Feuerwehr bei ihrem Eintreffen darüber informiert, dass er allein in dem Gebäude lebt. Ein Nachbarhaus wurde wegen der dichten Bebauung vorsorglich evakuiert. „Mit einer Wärmebildkamera ist es uns schnell gelungen, den Brandherd ausfindig zu machen“, erklärt Kolb nach der erfolgreichen nächtlichen Mission, bei der die Einsatzkräfte seiner Truppe Schlimmeres verhindern konnten. Der Schwelbrand sei im Bereich eines frei stehenden Ofens im ersten Obergeschoss des Gebäudes entstanden. Die Feuerwehr entfernte den Ofen, bugsierte ihn durch ein Fenster ins Freie und löschte ihn mit Wasser ab. Damit der Qualm abzieht, öffneten die Floriansjünger im Haus alle Fenster. Um einen Durchzug zu schaffen, installierte die Ötisheimer Truppe, die nach der Erhöhung der Alarmstufe auf 34 Einsatzkräfte anwuchs, im Eingangsbereich des Gebäudes einen leistungsstarken Ventilator. „Nach ungefähr 20 Minuten hatten wir die Situation unter Kontrolle“, berichtet der stellvertretende Ötisheimer Feuerwehrkommandant.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen