Schwelbrand in Kohlewaggons
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Rauchentwicklung löst stundenlangen Einsatz der Rettungskräfte aus
Mit einem Greifer wird die qualmende Kohle aus den Waggons geholt. Foto: Myroshnichenko
Pforzheim. Von ungefähr 1.30 Uhr bis zum Donnerstagvormittag dauerte der Einsatz von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) in Pforzheim. Grund: In der Nacht war im Bereich des Hauptbahnhofs Rauch bemerkt worden, der aus zwei Kohle enthaltenden Waggons aufstieg.Wie die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe unserer Zeitung sagte, seien die Wagen für die Zeit der Löscharbeiten umrangiert worden. Für etwa eineinhalb Stunden sei der Bahnhof voll gesperrt gewesen, später teilweise. Da nur schwacher Zugverkehr geherrscht habe, hätten sich die Auswirkungen des Vorfalls in Grenzen gehalten. Nur zwei Züge seien umgeleitet worden, und es habe keine Verzögerungen gegeben, so die Bundespolizei.Um die Glut der Kohle löschen zu können, musste diese nach und nach mit Hilfe eines Radladers aus den Wagen geholt werden. Nach Angaben der Feuerwehrleitstelle Pforzheim waren die Löschmaßnahmen um 11 Uhr abgeschlossen. Die Ursache, so die Leitstelle, sei eine Selbstentzündung der Kohle gewesen. Während des Schwelbrandes habe zu keiner Zeit eine Gefahr für Menschen oder die Umwelt bestanden, so die Bundespolizei zum Mühlacker Tagblatt. Angaben zu dem bei dem Brand entstandenen Sachschaden konnte die Karlsruher Inspektion nicht machen.Neben der Pforzheimer Feuerwehr, die laut Leitstelle mit circa 20 Kräften im Einsatz war, waren auch Mitglieder des THW vor Ort, die Polizei und ein Notfallmanager der Deutschen Bahn aktiv.
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