Schweigen trotz klarer Beweise

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Baumaschinen-Klau: Prozess verläuft schleppend – Angeklagte sagen vor Gericht nicht aus

Pforzheim (weg). Rüttelmaschinen, Rüttelplatten, Stampfer, Gabelstapler, Baumaschinen aller Art und Werkzeuge verschwanden auf rätselhafte Weise im Vorjahr immer wieder von Baustellen, aus Bauwagen und Firmengeländen in Pforzheim, dem Enzkreis und den Nachbarkreisen. Vor der Auswärtigen Großen Strafkammer unter Vorsitzendem Richter Andreas Heidrich stehen seit März sieben junge Männer zwischen 20 und 30 Jahren, denen die Taten vorgeworfen werden. Drei von ihnen leben in Pforzheim. Zu den Vorwürfen von Staatsanwalt Mario Nitschmann schweigen alle.

Der Prozess, der eigentlich Ende Mai enden sollte, schleppt sich dahin. Ein Ende ist kaum absehbar. Gestern sagten die Hauptermittlungsbeamten aus. Nach einem Tipp, dessen Ursprung nicht weiter erläutert wurde, begannen demnach Handy-Überwachungen. Außerdem war eines der gestohlenen Geräte, eine Rüttelmaschine, mit einem GPS-Sender versehen gewesen. Dieses sendete einmal, kurz nach dem Diebstahl, Daten aus der Nord-Oststadt, dann, am 15. August vergangenen Jahres, sendete das Gerät aus Serbien. Überprüfungen ergaben: Es handelte sich um ein Unternehmen, das mit gebrauchten Baumaschinen handelt. Dort wurden viele der gestohlenen Werkzeuge und Maschinen aus dem Pforzheimer Umkreis gefunden.

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