Schwarzkitteln geht es an den Kragen
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Mühlacker-Enzberg. Seit Jahren klagen Grundstücksbesitzer in Enzberg über Verwüstungen auf Äckern, Wiesen und in alten Weinbergen. Stark betroffen ist insbesondere das Gewann „Dürrmenzer Wengert“. Krisengespräche mit Vertretern von Behörden, des Gemeinderats und der Jägerschaft fanden statt, doch ein Patentrezept schien nicht in Sicht. Inzwischen aber steht fest: Mit einer großangelegten Drückjagd am 27. Oktober soll aktiv gegengesteuert werden.
Wildschweinschäden auf einer Wiese in Enzberg.Archivfoto: privat
Der Termin wurde in einer erneuten Gesprächsrunde mit Vertretern der Stadt, Jagdpächter Gerhard Ruhl und dem Hegeringleiter Horst Maier (Schützingen) festgelegt. Nach Angaben Ruhls sind für eine Drückjagd dieser Dimension bis zu 50 Beteiligte notwendig, etwa 20 Jäger und rund 30 Treiber. Allerdings warnen Fachleute vor zu hohen Erwartungen, denn ob die Jagd erfolgreich ist und alle Probleme lösen wird, steht längst nicht fest. Der Erfolg hänge von vielen Faktoren ab, macht der 72-jährige Gerhard Ruhl deutlich, der seit seinem 16. Lebensjahr den Jagdschein hat und sich mit dem Schwarzwild auskennt.
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