Schwarze Villa als teure Kunstaktion

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Andreas Sarow muss 30000 Euro Bußgeld für einen nicht genehmigten Anstrich bezahlen

Pforzheim. Kunstverständnis, Denkmalschutz und Genehmigungsverfahren; Black Beauty für Pforzheim oder schwarzer Freitag für ein Baudenkmal – in der Verhandlung um den Anstrich der „Schwarzen Villa“ in Pforzheim trafen Welten aufeinander. Richter Philipp Hauenschild verdonnerte am Freitag den Immobilienmakler und Kunstaktivisten Andreas Sarow, der das Gebäude 2015 mit einem Anstrich verfremdet hatte, zu einem Bußgeld von 30000 Euro. Ursprünglich lag der Bußgeldbescheid, gegen den Sarow Einspruch eingelegt hatte, bei 50000 Euro.

Mission „Kunst“ erfüllt: Mit seiner Aktion hat Sarow im Herbst 2015 nicht nur die zentrale Rolle der Villa in dem dreiteiligen, denkmalgeschützten Gebäude-Ensemble aus dem Jahr 1921 schwarz herausgestrichen, er hat sie auch zum Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion gemacht und landesweit – schwarz auf weiß – für Schlagzeilen gesorgt. Nicht schwarz auf weiß hatte er dagegen die Genehmigung des Denkmalamtes.

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