„Schwätzen war mir zu wenig“
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Gerhard Weiß unterhält Besucher in der Mühlacker Stadtbibliothek mit seiner Sicht auf Literatur
Mühlacker. Ein Büchertisch mit rund einem Dutzend Bücher dokumentiert mehr als fünf Jahrzehnte von Gerhard Weiß als einem eifrigen Leser. Weiß, der Mitglied der Mühlacker Künstlergruppe und Dozent der Vhs Mühlacker ist, hat jetzt in der Reihe „Meine Lieblingsbücher“ drei davon in der Mühlacker Stadtbibliothek vorgestellt. Die Vorleserreihe, in der bekannte Mühlacker Bürger über ihre Literaturvorlieben berichten, erfreut sich seit rund sechs Jahren großer Beliebtheit. Zum Weiß-Leseabend fanden sich mehr als 30 Bücherfreunde ein, denen der „Vorleser“ einen unterhaltsamen Abend bot.
Gerhard Weiß bei dem Leseabend in der Mühlacker Stadtbibliothek. Foto: Filitz
„Nur lesen, nur schwätzen, war mir zu wenig“, meinte er in seiner Begrüßung. Nocturnes von Chopin boten jeweils gelungene Überleitungen von einem Buch zum nächsten. Überschlage er sein Lesepensum ab seinem zwölften Lebensjahr bis heute, so komme er auf rund 3000 Bücher, stellte er seine Lesebiografie vor. In seiner Jungenzeit sei er einem regelrechten Leserausch erlegen. „Sechs Bücher auszuleihen, kostete damals 30 Pfennige, und das hat schon wehgetan“, gab er einen kurzen Einblick in seine Jugendzeit.
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