Schwache Wurfausbeute kostet Punkte
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Knittlingen. Der TSV Knittlingen verliert auch das zweite Heimspiel der Saison, obwohl er bei einer schnellen 6:2-Führung bereits auf Siegeskurs schien. Doch Calmbach antwortete mit sieben Treffern in Folge zum 6:9. Auch beim Pausenpfiff nahm Calmbach einen Drei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine: 9:12. Frisch motiviert von Coach Heiko Mössner kämpften sich die Fauststädter nach dem Wechsel wieder heran. Ein Krimi waren die Schlussminuten, in dem die Gäste aus Calmbach dann doch die besseren Nerven bewiesen. Spasoje Ignjatovic und Jochen Hofmann waren mit jeweils sechs Toren die erfolgreichsten Werfer im Knittlinger Trikot. Jens Ullrich traf fünfmal, davon dreimal per Siebenmeter.
Die Angreifer des TSV Knittlingen (rote Trikots) geizen mit Toren. Die dritte Niederlage im fünften Saisonspiel ist die logische Folge. Foto: Fotomoment
Doch es hätte mehr sein können, das findet auch Heiko Mössner: „Unser Problem ist die schlechte Trefferausbeute. 25 Gegentore zu kassieren ist ja okay, aber wir müssten in so einem Spiel mindestens 30 schießen“, nimmt der TSV-Trainer seinen Angriff in die Pflicht, der allzu oft bei besten Gelegenheiten patzte. „Da waren fast zehn Freie, die wir nicht getroffen haben“, trauert Mössner den hundertprozentigen Chancen nach, räumt aber auch ein. „Calmbach hatte einen guten Tormann.“Leistungen schwanken auch innerhalb eines Spiels zu starkWoran Mössner mit seiner Mannschaft ebenfalls noch arbeiten muss, ist mehr Konstanz ins eigene Spiel zu bringen. „Wir sind phasenweise sehr gut drauf, und machen dann wieder reihenweise technische Fehler und verwerfen etliche Freie. Das ist einfach zu schwankend.“ Die erste Halbzeit gegen Calmbach mit der frühen 6:2-Führung und der darauf folgenden 0:7-Serie war insofern typisch.
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