Schutzgebiete dienen als Oasen in der Wüste
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Ökologischer Wert der Refugien ist laut Landschaftserhaltungsverband Enzkreis kaum hoch genug einzuschätzen.
Enzkreis. In den vergangenen Jahrzehnten mussten im Enzkreis wie überall im Land etliche ökologisch wertvolle Naturräume neuen Bau- und Gewerbegebieten oder der stark intensivierten Landwirtschaft weichen, und mit dem Verlust der Lebensräume verschwanden viele Tier- und Pflanzenarten. Um einen weiteren Verlust der Artenvielfalt aufzuhalten, hat das zuständige Referat Naturschutz im Regierungspräsidium Karlsruhe in den letzten Jahren und Jahrzehnten 31 Naturschutzgebiete im Enzkreis ausgewiesen.
Geschützte Lebensräume für Tiere und Pflanzen: die Felsengärten bei Mühlhausen und das Enztal zwischen Enzberg und Niefern.
Darunter sind kleinere Refugien wie das gerade drei Hektar große Naturschutzgebiet Diefenbacher Mettenberg, aber auch mehr als 150 Hektar große wie das 192 Hektar umfassende Gebiet Bauschlotter Au zwischen Neulingen und Ölbronn-Dürrn. Vom größten, dem 622 Hektar großen Naturschutzgebiet Albtal und Seitentäler, liegt allerdings der größte Teil in den Nachbarlandkreisen Karlsruhe und Rastatt und nur ein kleiner Teil im Enzkreis.
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