Schutz für „Hochhäuser des Waldes“

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Experte markiert Rotbuchen – In diesen Bäumen richten Schwarzspechte ihre Höhlen ein

Mühlacker/Enzkreis. Luis Sikora bleibt stehen. Lauscht. Lässt seinen Blick schweifen. Er ist im Plattenwald zwischen Lomersheim, Pinache und Großglattbach auf der Pirsch. Allerdings nicht zum Jagen. Ausgerüstet mit Karten und Feldstecher durchstreift der Fachmann für Naturschutz und Umweltmanagement seit Anfang des Jahres bis Ende Juni im Auftrag des Forstamts Enzkreis den Staatswald, aber auch kommunale Wälder.

Experte Luis Sikora (Mitte) markiert eine Rotbuche, um sie vor der Motorsäge zu schützen. In dieser Baumart richten Schwarzspechte ihre Höhlen ein. Links im Bild der Mühlacker Revierförster Marco Heinrich, rechts Philipp Schweigler vom Forstamt Enzkreis. Foto: Sadler

Experte Luis Sikora (Mitte) markiert eine Rotbuche, um sie vor der Motorsäge zu schützen. In dieser Baumart richten Schwarzspechte ihre Höhlen ein. Links im Bild der Mühlacker Revierförster Marco Heinrich, rechts Philipp Schweigler vom Forstamt Enzkreis. Foto: Sadler

Sein besonderes Augenmerk gilt dem Schwarzspecht. Im Zusammenhang mit dem „Alt- und Totholzkonzept“, mit dem zahlreiche Arten, die im Wald kreuchen und fleuchen, wichtige Biotope und Lebensbedingungen erhalten werden sollen, hält der Reutlinger Ausschau nach Bäumen, hauptsächlich stattliche ältere Rotbuchen, in denen Schwarzspechte mit unüberhörbarem Hacken ihre Wohn- und Nisthöhlen einrichten.

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