Schulkonferenz richtet Appell an den Kreistag

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Im Streit um die Ausrichtung der Berufsschulen in Mühlacker meldet sich die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule zu Wort

Mühlacker/Enzkreis (pm/red). Im Vorfeld der Entscheidung über eine mögliche Fusion der Mühlacker Berufsschulen hat die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule einen Appell an die Kreispolitik gerichtet.

In einem ausführlichen Schreiben nimmt die Schulkonferenz der gewerblichen Schule Stellung zu einem möglichen Zusammenschluss mit der Georg-Kerschensteiner-Schule. Über die Ausrichtung des Berufsschulstandorts wird in der Kreispolitik diskutiert, weil die Schülerzahlen sinken (wir berichteten). Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg geht davon aus, dass Berufsschulen bis 2025/26 rund 14 Prozent ihrer Schüler verlieren. Vor diesem Hintergrund muss der Enzkreis als Schulträger über die künftige Entwicklung des Standorts in Mühlacker nachdenken. Eine Fusion ist dabei eine Option. Der Enzkreis will die Berufsschulen in jedem Fall fit für die Zukunft machen, hat er doch an deren Standort in Mühlacker in den vergangenen Jahren rund 20 Millionen Euro in Gebäude und Technik investiert.

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