Schuldenberg des Enzkreises wächst
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Millionen in Infrastruktur investiert
Enzkreis (ert). Obwohl der Landkreis in den vergangenen fünf Jahren seinen 28 Städten und Gemeinden annähernd 270 Millionen Euro an Kreisumlage abverlangte, musste der Enzkreis noch zusätzlich Kredite aufnehmen – im selben Zeitraum brutto rund elf Millionen Euro. Eine Entwicklung, die weder dem Landrat noch seinem Kämmerer gefällt.
Auf rund 31 Millionen Euro haben sich in den vergangenen Jahren die Schulden des Kreises aufgetürmt, berichtete Finanzdezernent Frank Stephan auf der Jahrespressekonferenz. Dem gegenüber stünden aber auch erhebliche Vermögenswerte, in die in dieser Zeit investiert wurde; allein 26,8 Millionen Euro in Hochbaumaßnahmen und weitere knapp elf Millionen in den Tiefbau, also vorwiegend Straßenbau und -unterhaltung sowie Radwegebau. „Dann haben wir unsere Städte und Gemeinden noch mit rund drei Millionen Euro unterstützt, um Betreuungsplätze für unter Dreijährige zu schaffen“, ergänzte Verwaltungschef Karl Röckinger. Zudem sei es politischer Wille nicht nur des Kreistags, sondern auch der Verwaltung gewesen, die Städte und Gemeinden durch eine ausgewogene Höhe der Kreisumlage nicht handlungsunfähig zu machen.
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