Schützenbund sagt Bundesliga-Saison ab
Archiv
Gewissheit nach langer Hängepartie: Für beide Teams des KKS Königsbach gibt es erst einmal keine Wettkämpfe.
Königsbach-Stein. Lange haben die Luftgewehrschützen des KKS Königsbach, seit Jahren in den ersten beiden Bundesligen etabliert, gehofft, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie sie nicht treffen würden. Doch nun wurde die Saison vor wenigen Tagen vom Deutschen Schützenbund ersatzlos gestrichen.
2016 wurde er Olympia-Fünfter, nun muss er wegen der Bundesliga-Absage pausieren: Der KKS-Schütze André Link.Archivfoto: Faulhaber
Die Saisonvorbereitungen liefen auch beim KKS auf Hochtouren und haben die Verantwortlichen über mehrere Monate vor große Herausforderungen gestellt. „In dieser Zeit einen Wettkampfbetrieb zu planen, gestaltet sich nicht ganz leicht“, erklärt der Erstliga-Trainer und stellvertretende KKS-Vorsitzende Jens Müller. „Bis Ende September gingen wir alle davon aus, dass ein Ligabetrieb stattfinden sollte, und schon diese erste Entscheidung hatte viele Gegner.“ Die Gründe dafür seien vielschichtig. „Bundesliga bedeutet für uns, dass wir mit fünf weiteren Mannschaften an einem Wochenende in verschiedenen Hallen in ganz Süddeutschland zusammentreffen. Ausländer waren zugelassen. Mit dem entsprechenden Hygienekonzept hoffte man auf eine sichere Durchführung.“ Die Erstellung dieses Konzeptes sei vom DSB komplett den betroffenen Vereinen überlassen worden. Doch schon da habe es erste Schwierigkeiten gegeben, weil die Gesundheitsämter die Konzepte teilweise nicht genehmigt hätten. Und so hingen die teilnehmenden Vereine zwei Wochen vor dem Ligaauftakt noch in der Luft. Hinzu gekommen sei die Frage nach einem fairen Wettbewerb.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen