Schülerin löst Rätsel um Schlusssteine

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Die Maulbronner Abiturientin Charlotte Neher entschlüsselt im Welterbe eine Botschaft aus dem 15. Jahrhundert

Selbst im gut erforschten Maulbronner Zisterzienserkloster gibt es Rätsel der Kunstgeschichte, die bisher noch nicht gelöst sind. Seminaristin Charlotte Neher hat sich eines vorgeknöpft. Ihre Detektivarbeit hat ihr unter anderem einen Preis und eine Traumnote beschert.

Schülerin löst Rätsel um Schlusssteine

Charlotte Neher lebt und arbeitet im Evangelischen Seminar in Maulbronn. Die Abiturientin hat eine preisgekrönte Arbeit über die Bedeutung der Schlusssteine in der Klosterkirche verfasst. Sie legte ihr Augenmerk auf eine Szene, die am Kreuzgewölbe im Chor des Gotteshauses zu sehen ist. Wem übergibt das Jesuskind die Krone? Auf diese Frage hat Neher eine schlüssige Antwort gefunden.Fotos: Disselhoff

Maulbronn. Jeder Winkel des Maulbronner Klosters ist im Detail kunsthistorisch ausgeleuchtet, mit Büchern über das Unesco-Welterbe lassen sich mühelos mehrere Regalmeter bestücken. Charlotte Neher ist trotz der Überfülle an Fakten noch auf eine Erkenntnislücke gestoßen, die sie mit akribischer Recherchearbeit schließen konnte. Für ihre 33 Seiten umfassende Abhandlung über die theologische Bedeutung der 24 Schlusssteine am Kreuzgewölbe der Maulbronner Klosterkirche erhielt die Schülerin des Evangelischen Seminars den zweiten Preis beim Wettbewerb „Christentum und Kultur“, den die katholischen und evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg ausloben. Außerdem bekam sie im Rahmen der Abiturprüfung die Bestbewertung von 15 Punkten.

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