Schüler vor Fehltritten in sozialen Medien bewahren
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Knittlinger Faustschule legt Präventionsprogramm neu auf: Jugendliche sollen sensibilisiert werden
Knittlingen. „Wir müssen sensibilisieren“, sagt Heidi Bopp, Leiterin der Knittlinger Faustschule, „das Thema neue Medien wird künftig immer stärker werden.“ Wie sehr sich das Internet und Smartphones auf den Schulalltag auswirken, mussten die Lehrerinnen und Lehrer an der Schule schon am eigenen Leib erleben: Von einer Person, die an der Schule unterrichtet, wurden Unterwäsche-Bilder aufgehängt, die zuvor in Umlauf gekommen waren. Um solche Regelverstöße in Zukunft zu vermeiden, gibt es ein neues Präventionsprogramm an der Faustschule. Dabei werden gleich drei Themen miteinander verbunden: Gewalt-, Suchtprävention und Gesundheitsförderung.
Schulleiterin Heidi Bopp und die Polizeibeamten Ingo Weimar und Peter Eitel (v. li.) wollen die Schüler für den richtigen Umgang mit neuen Medien sensibilisieren. Foto: Fotomoment
Schon seit dem Jahr 2009 lege die Faustschule wert auf Gewaltprävention, wie Schulleiterin Heidi Bopp erläutert. Auslöser war damals der Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden. Das ursprüngliche Konzept wurde nun weiterentwickelt. In diesem Rahmen wurde das Präventionspaket um die Themen Suchtprävention und Gesundheitsförderung erweitert. Alle drei Schwerpunkte sind in einem Plan festgehalten, der Angebote für jede Klassenstufe umfasst. Daran mitgewirkt haben sowohl Lehrer als auch Schüler sowie Schulsozialarbeiterin Anne Hopff-Schmidt und Schulleiterin Heidi Bopp. Unterstützt wurde die Faustschule von Ingo Weimar und Peter Eitel, die als Referenten im Bereich Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe in Pforzheim tätig sind.
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