Schüler fühlen sich in Rollifahrer hinein

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Niefern-Öschelbronn. Junge Rollstuhlfahrer, die in der Nieferner Kirnbachhalle einem Basketball hinterher sausen, sind ein außergewöhnliches Bild. Vor allem, wenn die jungen Sportler aufstehen, um den fahrbaren Untersatz mit den am Spielfeldrand wartenden Schülern zu tauschen. Im Rahmen des Projekts „Behindertensport macht Schule“ waren Marco Hopp, Junioren-Nationaltrainer im Rollstuhl-Basketball und Eugen Schmid, Trainer der RSG Langensteinbach zu Besuch, um den siebten Klassen der Nieferner Realschule und der Werkrealschule ihren Sport näher zu bringen.

Die siebten Klassen der Realschule und der Werkrealschule in Niefern haben viel Spaß beim Rollstuhl-Basketball.Fotos: Tilo Keller

Die siebten Klassen der Realschule und der Werkrealschule in Niefern haben viel Spaß beim Rollstuhl-Basketball.Fotos: Tilo Keller

„Wir wollen das Gefühl vermitteln, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen und Berührungsängste abbauen“, erklärte Hopp den Schülern. „Wenn ihr einen Rollifahrer seht, dann traut euch zu fragen, ob ihr helfen könnt. Einen Rollstuhl müsst ihr nicht heben können, aber ihr könnt vielleicht eine Tür aufhalten.“ 16 Rollstühle, die alle geliehene Spezialanfertigungen von Rollstuhlbasketball-Sportlern sind, standen den Siebtklässlern zur Verfügung. Nach einer kurzen Einweisung und einigen Übungen hatten die Schüler den Dreh schnell raus und sausten bald rasant und mit viel Begeisterung durch die Halle.

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