Schonungsloses Kabarett
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Im Uhlandbau schlüpft Hans-Jörg Frey in die Rolle des fiktiven Finanzmanagers Phillipp Kuster und schildert dessen Weltsicht
Bank, Bänker, Bankrott: Es ist eine an sich simple und doch auch provokante Steigerungsformel, derer sich Hans-Jörg Frey bei seinem gleichnamigen kabarettistischen Theaterstück bedient hat – oft hart an der Grenze zur Unerträglichkeit, wenn er etwa der Dekadenz des Spekulantentums auf den Zahn fühlte.
Hans-Jörg Frey wirft einen zynischen Blick auf die Welt der Hochfinanz. Foto: Friedrich
Mühlacker. Am Freitagabend war Frey im gut besuchten Uhlandbau in Mühlacker zu erleben. Um es gleich zu sagen: Nein, nicht alle Bänker sind so wie der fiktive Finanzmanager Phillipp Kuster, in dessen Rolle Frey schlüpfte. Oft genug sind es aber solche, die die Realität in ihrem Wahn vergessen haben, einfach immer mehr Geld zu machen – rücksichtslos und koste es, was es wolle. Im schlimmsten Fall hilft ja der Steuerzahler aus, wenn’s mal schiefgeht. Es ist ja nicht so, dass Geld in irgendwelchen dunklen Kanälen verschwindet. Und verbrannt wird es schon gar nicht, rief Frey in schönstem schweizerdeutschen Dialekt dem Publikum zu.
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