Schönes Leben und ein Mordvorwurf

Archiv

37-Jähriger soll Schmuckhändler aus Habgier getötet haben –Jetzt wird ihm der Prozess gemacht

Karlsruhe/Pforzheim. Mord in Tateinheit mit Raub und den Besitz von kinderpornografischen Dateien hat Oberstaatsanwalt Harald Lustig am Donnerstag im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Karlsruhe einem 37-jährigen Mann vorgeworfen, der am 21. Juni 2019 einen 57-jährigen Schmuckhändler aus Pforzheim getötet haben soll. Damit begann ein Mammutprozess, für den 24 Verhandlungstage angesetzt sind.

Laut Anklageschrift hat der Täter den Schmuckhändler am Vormittag des 21. Juni beim Sushi-Essen mit K.o.-Tropfen wehrlos gemacht, ihn anschließend durch Strangulation getötet und ihm Juwelenschmuck im Wert von 60000 Euro sowie eine Uhr im Wert von 6500 Euro abgenommen haben. Den Leichnam habe er in einen Sack verpackt und am Folgetag jenseits der deutsch-französischen Grenze abgelegt und angezündet. Am 23. Juni wurden die Überreste gefunden und die Identität des Schmuckhändlers per DNA-Analyse ermittelt.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen