Schockanruf: Polizei fasst Betrüger
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Serie von fünf Fällen im Pforzheimer Stadtgebiet – 77-jähriges Opfer hat noch Glück im Unglück
Pforzheim (pol/the). Sie leben von der Angst der Menschen und nutzen die Sorge um die Angehörigen gnadenlos aus. In Pforzheim ist der Polizei jetzt ein 34-Jähriger ins Netz gegangen, der seinen Lebensunterhalt mit sogenannten Schockanrufen bestreitet.
Nachgestellte Szene: Die Betrüger tischen ihren scheinbar gezielt ausgewählten Opfern Geschichten von tragischen Unfällen auf.
Seit dem 9. Januar hatte es, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, eine Serie von fünf Fällen gegeben, in denen Betrüger gezielt alte Menschen als Opfer auswählten. Dabei hatten nach Polizeiangaben drei der Betroffenen insgesamt 18000 Euro an die Täter ausgehändigt. Die klassische Masche der Verbrecher: Am Telefon wird von angeblichen Unfällen oder Notlagen von Familienangehörigen berichtet, die dringend Geld benötigten, das ein angeblicher „Freund“ abholen soll. Lässt sich das geschockte Opfer auf den Schwindel ein, verliert es im Zweifelsfall seine Ersparnisse.
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