Schnelle Route für Radler wird geprüft
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Enzkreis (pm). Das Land hat für eine Studie, die sich mit einer schnellen Radwegeverbindung von Pforzheim über Mühlacker nach Vaihingen beschäftigt, 56000 Euro an Fördermitteln – das entspricht 80 Prozent der Kosten – bewilligt. Das teilte das Landratsamt Enzkreis mit. „Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung. Sie ermöglicht es uns, zusammen mit unseren Projektpartnern die Pläne für eine Radschnellverbindung, die den Radverkehr möglichst kreuzungsfrei und getrennt von anderen Verkehrsmitteln führt, weiter voranzutreiben“, sagte der Erste Landesbeamte des Enzkreises, Wolfgang Herz, der als Dezernent für die nachhaltige Mobilität zuständig ist und beim Projekt die Federführung übernommen hat.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie werde die Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit einer Radschnellverbindung (kurz: RSV) geprüft. Bereits heute sei die Achse stark frequentiert, wenn auch in erster Linie im Freizeit-Radverkehr, stellte Herz fest. Auf dem Radschnellweg könnten „Pendlerströme“ – gedacht ist dabei auch an Schüler und Studenten – zum Oberzentrum Pforzheim mit seinem Hochschulcampus und zu den Mittelzentren Mühlacker und Vaihingen mit einer Vielzahl an Schulen, Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen gebündelt werden, meint Herz: „Die Radschnellverbindung wäre ein weiterer Baustein zur Förderung des Radverkehrs und zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur. Mit einem Radschnellweg wäre zudem eine spätere Ausweitung sowohl bis Karlsruhe als auch bis Stuttgart möglich.“
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