Schnelle Hilfe dank Smartphone
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DRK schildert aktuellen Fall: Standort eines Radfahrers im Wald über Nachrichtendienst ermittelt
Enzkreis (pm). Um im Ernstfall verletzte oder hilflose Personen aufzuspüren, setzt der Rettungsdienst in der Region auch auf die Ortung über das Smartphone.
Über das Smartphone kann die Leitstelle den Standort eines Opfers recherchieren. Foto: privat
Beispielhaft schildert das Rote Kreuz den Fall eines Ausflüglers, der am vergangenen Montag auf einer gemeinsamen Radtour mit seiner Ehefrau in einem Waldstück zwischen Heimsheim und Perouse über gesundheitliche Probleme klagte. Seine besorgte Frau hatte zwar ihr Handy dabei, berichtet das DRK, jedoch keine Ortskenntnisse, um den Standort zu beschreiben. Sie wählte die 112 und wurde zur Integrierten Leitstelle in Pforzheim verbunden. Sebastian Stieglbauer, der die Notfallzentrale für den DRK-Kreisverband leitet, nahm ihren Anruf entgegen. „Nachdem ich ihr die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen erklärt hatte, habe ich die Anruferin dazu angeleitet, parallel vom Smartphone ihres Mannes aus ihren Standort per Nachrichtendienst an die Leitstelle zu schicken“, erläutert Stieglbauer. Vom Notrufeingang bis zum Eintreffen des Rettungswagens an der Einsatzstelle seien so – trotz des anfangs unklaren Einsatzorts auf einem Fahrradweg mitten im Wald – nur elf Minuten vergangen. Stieglbauer: „Der Patient wurde mit einem internistischen Problem ins Krankenhaus transportiert.“
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