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Breitbandversorgung beschäftigt den Knittlinger Rat

Knittlingen (fi). Die Unzufriedenheit mit der schleppenden Umsetzung der Breitbandversorgung in der Knittlinger Kernstadt und allen Stadtteilen ist groß. Dass es auch beim Zweckverband Breitbandversorgung keine sichtbaren Fortschritte gibt, sei der Öffentlichkeit kaum noch zu vermitteln, lautet der allgemeine Tenor im Gemeinderat.

Der Zweckverband soll die Voraussetzungen für ein überörtliches Netz schaffen, den innerörtlichen Breitbandausbau muss dann jede Gemeinde aus der eigenen Kasse finanzieren. Viele Kommunen suchen inzwischen nach Zwischenlösungen, um ihren Bürgern wenigstens eine Behelfsauffahrt auf die Datenautobahn zu bieten. Die Knittlinger SPD hat beantragt, die Finanzierung der Breitbandversorgung aus dem städtischen Haushalt auszugliedern und über einen Eigenbetrieb laufen zu lassen. Kämmerin Nadine Pfaffeneder hat das Modell unter steuerlichen Gesichtspunkten von einer Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft prüfen lassen. Ergebnis: Für die Stadt Knittlingen seien keinerlei steuerliche Vorteile zu erwarten, eher negative Ergebnisse.

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