Schmutzbrühe: Suez unter Verdacht
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Gemeinderatsfraktion in Ölbronn-Dürrn erhebt Vorwürfe – Bürgermeister will Fakten abwarten
Ölbronn-Dürrn. Die Erweiterung des Suez-Standorts im Ölbronner Gebiet In den Erlen ist auch über die Einweihung der neuen Sortieranlage im Juli vergangenen Jahres hinaus ein kommunalpolitischer Streitfall geblieben. In einem „Offenen Brief“ äußert die Gemeinderatsfraktion der Aktiven Bürger den Verdacht, bei der Abwasserentsorgung auf dem Gelände gehe nicht alles mit rechten Dingen zu.
Anlass für das Schreiben an Bürgermeister Norbert Holme, das gleichzeitig dem Mühlacker Tagblatt zuging, ist ein Vorfall Ende November vergangenen Jahres, als sich im Becken vor dem Bodenretentionsfilter ein, wie der Rathauschef damals gegenüber dem Gemeinderat mitgeteilt hatte, „dunkel gefärbtes, übelriechendes Abwasser“ befand. Als mögliche Ursache habe das Landratsamt, so Holme in seiner Information vom 29. November, „eine Störung in den Betriebsabläufen der Firma Suez vermutet“. Ein Verdacht – mehr noch nicht, wie Norbert Holme in dieser Woche auf Nachfrage unserer Zeitung betonte.
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