Schmucke Gegensätze

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Pforzheim (pm). Eine nicht alltägliche Ausstellung wird am Freitag, 7. Februar, um 19 Uhr im Pforzheimer Schmuckmuseum eröffnet. In der Schau „Schmuck – Speckner – Spoerri“ scheinen grundverschiedene Schmuckstücke aufeinanderzutreffen. Er, der bildende Künstler: witzig, bisweilen bösartig, lässt die Stücke in Manufakturen fertigen. Sie, die Schmuckkünstlerin: hintergründig und trotzdem energisch, aus dem Handwerk heraus Bedeutung gebend. Was eint die beiden außer der in Münchner Tage zurückreichende Bekanntschaft? Die geradezu animistische Liebe zu Material, zu Dingen, aus denen sie kleine abgeschlossene, eigene Welten herstellen. Zudem sind sie leidenschaftliche Flohmarktgänger, auf der Suche nach der Bedeutung hinter dem bloßen Material.

Bettina Speckners Schmuck lädt ein, innezuhalten, nach den Geheimnissen und Geschichten zu suchen, die sich hinter Bildern verbergen; Bilder, die nicht von bestimmten Situationen erzählen, sondern wie Platzhalter für Symbole funktionieren, zu denen die Schmuckkünstlerin einen Zugang ermöglichen möchte. Daniel Spoerris Arbeiten überraschen den Betrachter vielfach dadurch, dass sie Unerwartetes zusammenbringen. Alltägliches, Gewöhnliches wird zu Kuriosem oder gar Düsterem, das oft durch Ironie wiederum etwas Liebenswertes erhält.

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