Schmie bekommt weitere Flüchtlinge
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Der Enzkreis kann in einem Nebengebäude des „Haus Schmie“ weitere Flüchtlinge unterbringen
Maulbronn-Schmie. „Die Situation im Enzkreis wird immer brisanter“, sagte der Maulbronner Bürgermeister Andreas Felchle vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Flüchtlingen bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Weil die Verantwortlichen im Landratsamt Enzkreis große Probleme haben, Wohnraum für die Menschen zu finden, wollen sie in einem Nebengebäude des „Haus Schmie“ künftig bis zu 41 Menschen unterbringen. Bisher steht dort Wohnraum für 16 Personen zur Verfügung (wir berichteten), den die Behörde seit Februar 2014 vom Privateigentümer des „Haus Schmie“ gemietet hat.
Klares Votum des Gemeinderats: Der Enzkreis darf in einem Nebengebäude des „Haus Schmie“ mehr Flüchtlinge unterbringen. Foto: Disselhoff
Jetzt hat der Maulbronner Gemeinderat einmal mehr grünes Licht für die Pläne des Landratsamts gegeben. Das Gremium war in der Sache zum zweiten Mal gefragt, weil die Nutzung des „Haus Schmie“ als Flüchtlingsunterkunft eigentlich nicht den Vorschriften des Bebauungsplans entspricht. Friedrich Luz, der im rund 700 Einwohner zählenden Schmie lebt, sagte, dass der Ort die zusätzlichen Flüchtlinge verkraften könne. „Das ist zumindest ein kleiner Beitrag, mit dem man diesen Leuten helfen kann.“
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