Schlusssirene erlöst HC Blau-Gelb
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Handball-Kreisligist mit HSG Pforzheim überfordert – Spitzenreiter profitiert von Knittlinger Sieg gegen Ispringen II
Die HSG Pforzheim ist der Gewinner des Spieltags in der Handball-Kreisliga. Der Spitzenreiter siegte bei Blau-Gelb Mühlacker unerwartet deutlich mit 32:15 und profitierte zugleich vom 28:21-Erfolg des TSV Knittlingen gegen Ispringen II. Das Spiel gegen die HSG offenbarte etliche Probleme bei den Blau-Gelben.
Erster Kurzeinsatz für Dalibor Mandic (Mitte) nach langer Verletzungszeit. Doch der bedauernswerte Torhüter von Blau-Gelb bekommt keinen Ball zu fassen und macht nach zehn Minuten entnervt wieder Platz für Maher Shakshir. Foto: Eigner
Mühlacker.„Was soll man machen?! Wir sind zurzeit nur eine Rumpftruppe“, verwies Blau-Gelb-Trainer Edin Pivac nach der Schlusssirene mit hilflos ausgebreiteten Armen und gequältem Lächeln auf die Vielzahl von Verletzungen, von denen seine Spieler derzeit geplagt werden. Rücken, Gelenke, Bänder, Sehnen – kaum ein Körperteil, das in den Reihen des HC Blau-Gelb nicht irgendeinen schmerzt. Und kaum ein Blau-Gelber, der ohne Wehwehchen ins Spiel geht. Etliche Leistungsträger der vergangenen Jahre liefen deshalb am Sonntag für die zweite Mannschaft in der 2.Kreisliga auf, dafür musste Edin Pivac unerfahrene, junge Spieler ins Gefecht mit dem Tabellenführer der 1.Kreisliga schicken. „Das sind ja auch die, die die Woche über trainieren. Wäre ja seltsam, die anderen aufzustellen, die nicht trainieren können“, erklärte der Trainer seine Aufstellung. Philipp Goll fehlte ganz, Christian Jaehdeke und David Laurinyecz gingen angeschlagen in die Partie. Einige der Akteure hatten sogar zuvor schon in der zweiten Mannschaft gespielt.
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