Schlepper auf Tour
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Mehr als 50 Fahrer starten in Großglattbach
Mühlacker-Grossglattbach. „Den größten Gang reinmachen und losfahren“, gab gestern Dieter Kußmaul die ebenso knappe wie simple Marschroute bei der 13. Ausfahrt der Schlepperfreunde Großglattbach vor. Über 50 Schlepperfahrer hatten sich am Sonntag zum Start auf dem Platz vor der Feuerwehr in Großglattbach versammelt. Aus Lomersheim, Wiernsheim, Mühlhausen, Vaihingen, Riet und unter anderem Enzweihingen waren sie gekommen, um gemeinsam über Lomersheim, Mühlhausen und die Roßwager Weinberge zum Steinbruch der Gebrüder Zimmermann in Roßwag zu fahren. Dort erwartete sie ein Highlight: eine Steinbruchführung auf dem Bulldog.
Gut gelaunt und von vielen bestaunt geht es auf große Fahrt. Foto: Stahlfeld
Bevor es jedoch mit einer Höchstgeschwindigkeit von im Durchschnitt gut zehn Stundenkilometern auf große Fahrt ging, gehörten die Schlepper erst einmal den Schaulustigen. Die hatten Gelegenheit, nicht wenige Raritäten zu bestaunen. „Ich habe in den letzten Monaten schon drei Käufer abgelehnt“, erzählte Otto Kleinbeck, dass es oft nicht nur beim Staunen bleibt. Der Vaihinger ist stolzer Besitzer eines Porsche-Schleppers, eines Standard H, Baujahr 1959, mit 25 PS. Ihm gefällt es, mit dem edlen roten „Flitzer“ gemächlich durch die Natur zu fahren. „Das ist eine Entschleunigung vom Alltag. Wenn man so einen Bulldog hat, dann kann man abschalten“, bestätigte Dieter Kußmaul und freute sich angesichts der großen Resonanz: „Die ganze Ortschaft ist auf den Beinen.“ Eine Schlepperfahrt lockt längst auch die junge Generation hinterm Ofen vor, wie gestern der zehnjährige Florian Kuhnle eindrucksvoll bestätigte: „Ich sitze lieber den ganzen Tag auf dem Bulldog als vor dem Computer.“
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