Schlachthof: Polizei erschießt geflüchteten Stier
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Tier flüchtet auf die Bundesstraße und nimmt ein Auto ins Visier
Birkenfeld (pol). Polizisten haben am Dienstagmorgen einen Stier, der vom Gelände einer Großschlachterei in Birkenfeld ausgebrochen war, erschossen. Das Tier war nach Polizeiangaben geflohen, als es aus dem Transporter geladen wurde. Der Stier rannte Richtung B294 und von dort aus weiter in Richtung Pforzheim. Nachdem der „wildgewordene Vierbeiner“, wie es im Polizeibericht heißt, auf dem Gelände eines Autohauses gleich elf Fahrzeuge demoliert hatte, nahm er mit den Hörnern einen vorbeikommenden Mercedes ins Visier. Entgegen erster Meldungen sei dabei niemand verletzt worden, so die Polizei. Weil der Stier eine Gefahr bedeutet habe, seien die Polizeibeamten gezwungen gewesen, das Tier durch Schüsse niederzustrecken. Dabei hätten die Beamten durch Absperrungen sichergestellt, dass die Schüsse keine Unbeteiligten gefährdeten. Das getötete Tier wurde durch Mitarbeiter der Schlachterei abtransportiert. Den von dem Stier angerichteten Schaden schätzt die Polizei auf 15000 Euro.
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