Schlachtabfälle: Behörde verfolgt heiße Spur
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Landratsamt Enzkreis liegen in dem Fall neue Erkenntnisse vor
Mühlacker/Wiernsheim. Bezüglich der Schlachtabfälle, die bei Pinache im Plattenwald entsorgt worden waren, laufen die Ermittlungen nach den Tätern auf Hochtouren. Anhand der Tierfelle gehen die Forstarbeiter, die die Abfälle gefunden hatten, von drei bis vier ausgewachsenen Kühen aus, von denen im Plattenwald Stücke entsorgt wurden. „Wir haben inzwischen neue Erkenntnisse. Das Bild gleicht einem Mosaik, das sich Stück für Stück zusammensetzt“, sagt Dr. Ulrich Dura, Leiter des Verbraucher- und Veterinäramts des Landratsamts Enzkreis. Der Behördenchef ist davon überzeugt, dass man dem Täter oder der Tätergruppe schon bald auf die Schliche kommen könne.
Nach der Entdeckung der Schlachtabfälle stand schnell fest, dass die Körperteile der Kühe aus dem Nachbarland Rheinland-Pfalz stammen. Bei der Entsorgung der Tiere im Wald, die in der Region große Empörung ausgelöst hat, wurde von den Tätern an einem Ohr eine Erkennungsmarke übersehen. Diese wurde von den Forstarbeitern entdeckt, die die Fleischabfälle im Wald entdeckt hatten. Die Marke lieferte den Ermittlern um Dura wertvolle erste Hinweise. Vermutlich könnten die Untersuchungen in dem Fall bereits im Laufe der nächsten Woche abgeschlossen werden, hofft Dura. Die illegale Entsorgung von Schlachtabfällen in der freien Natur ist laut dem Amtsleiter kein Einzelfall. Seine Behörde habe immer wieder mit solchen Vorgängen zu tun.
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