Schiller stoppt mit Kutsche in Knittlingen

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Theatereinlage beim Eichenfest am Tag der Einheit – Hopp: Gemeinschaft und Zusammenhalt sind Stützpfeiler einer Gesellschaft

Die Jedermänner des Turnvereins Knittlingen hatten gestern zum 24. Mal zur Feier am Tag der Deutschen Einheit eingeladen. Die zahlreich erschienenen Gäste ließen sich mit Speis und Trank verwöhnen. Die Stadtkapelle unter Stabführung von Rudi Jock, servierte dazu ein musikalisches Menu.

Die Knittlinger Theatergruppe „Laterna Mystica“ in ihren zeittypischen Kostümen, die das Publikum in Schillers Zeit versetzen.Fotos: Filitz

Die Knittlinger Theatergruppe „Laterna Mystica“ in ihren zeittypischen Kostümen, die das Publikum in Schillers Zeit versetzen.Fotos: Filitz

Knittlingen. Der besondere Willkommensgruß des Vorsitzenden der Jedermänner, Robert Kicherer, galt den vielen treuen Gästen, die seit Jahren schon zu dieser Feier kommen. „Hervorragend finde ich die Idee, dass der Jahrgang 1946/47 sein Klassentreffen heute hier ins Zelt verlegt hat“, freute er sich. Mit einem Extragruß bedachte Kicherer einen Vertreter des Mitteldeutschen Rundfunks. „Schon jetzt habe ich die Zusage, dass der MDR ganz groß über unser 25. Treffen berichten wird.“ Er erinnerte daran, dass es in der deutschen Geschichte zu keiner Zeit einen schon bald 70 Jahre dauernden Frieden gegeben habe. Charles de Gaulle und Konrad Adenauer hätten mit dem Freundschaftsvertrag vom 22. Januar 1963 offensichtlich doch aus der Historie gelernt. Allein Knittlingen sei in seiner Geschichte dreimal zerstört und niedergebrannt worden. Deutsche und Franzosen hätten einander mit gegenseitigen Kriegshandlungen in nichts nachgestanden.

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